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14.06.18  -  Wellenreiter-Invest
 Schulden und Zentralbanken Teil 1
In einer zweiteiligen Serie wollen wir den Themenfeldern Staatsverschuldung, Target2-Forderungen und den Reaktionsmöglichkeiten der Zentralbanken Raum geben. In diesem ersten Teil bereiten wir das Thema Staatsverschuldung auf. Die USA führen das Feld der Länder mit der höchsten Staatsverschuldung an. 19 Bio. Euro werden Ende 2019 auf der Negativseite zu Buche stehen. Das Rennen um den zweiten Platz wird knapp. Der Euro-Raum und Japan streiten sich darum mit einer Verschuldung von jeweils rund 10 Bio. Euro. https://www.wellenreiter-invest.de/sites/default/files/x20180614.debtabsolut.PNG.pagespeed.ic.UN3YYRf9TL.png Quelle: Europäische Kommission Die Schulden Italiens und Deutschlands betragen 2,3 beziehungsweise 2,0 Bio. Euro. Aus Gründen der Übersichtlichkeit haben ... vollständiger Text  Artikel lesen
20.05.18  -  Wellenreiter-Invest
 Top-Einflussfaktor Realzins
Die Rendite einer 10jährigen deutschen Staatsanleihe notiert aktuell bei 0,58 Prozent. Kauft man eine solche Anleihe und hält sie bis zur Endfälligkeit, beträgt die jährliche Verzinsung 0,58 Prozent. Der dem Finanzminister geliehene Betrag erhält man nach 10 Jahren vollständig zurück - unter der Annahme, dass die Bundesrepublik zahlungsfähig bleibt. Der nominale Zins beträgt 0,58 Prozent pro Jahr. In einer Phase der Deflation kann ein solcher Zinssatz ganz ok sein. Kommt es allerdings zu einer Inflationsrate, die über 0,58 Prozent liegt, verliert man real Geld. Deshalb ist die Angabe eines Realzinses für die Wirtschaftskraft von Individuen oder vom Staat von großer Bedeutung. Die Ermittlung einer Inflationsrate hängt stets von Warenkorbinhalten und Messverfahren ab. ... vollständiger Text  Artikel lesen
21.03.18  -  Wellenreiter-Invest
 TED-Spread beeinflusst Aktienmarkt
In der Finanzkrise 2008/09 hatten Schlagworte wie Libor, Ted-Spread oder Libor/OIS-Spread Hochkonjunktur. Es an der Zeit, diese Begriffe zu entstauben. Wie sehen die Indikatoren jetzt aus und was können sie uns über den Zustand der Märkte mitteilen? Seit dem Sommer 2012 grassiert der Libor-Skandal. Auch die Deutsche Bank war darin verwickelt. Als Konsequenz wurde die tägliche Ermittlung des Libors (London Interbank Offered Rate) der London Stock Exchange (LSE) entzogen. Seit dem 31. Januar 2014 ermittelt die Intercontinental Exchange (ICE) unter Überwachung der britischen Bankenaufsicht den Libor. Der Libor ist die Rate, zu der sich die Großbanken untereinander Kredite in handelsüblicher Größe zur Verfügung stellen würden. Die höchste Sicherheit bietet stets die Kred ... vollständiger Text  Artikel lesen
11.03.18  -  Wellenreiter-Invest
 CO2-Ausstoß sagt nächste Rezession voraus
Volkswirte versuchen, Rezessionen vorherzusagen. Es gelingt in den seltensten Fällen. Große Analysehäuser verfügen über ein selbst komponiertes Mengengerüst. Beispiel: Wenn 15 von 20 Indikatoren Grenzwerte überschritten haben, beträgt die Rezessionswahrscheinlichkeit 90 Prozent. Zum Allgemeinwissen gehört, dass der CO2-Ausstoß in Zeiten globalen Wachstums höher ist als in Zeiten einer wirtschaftlichen Flaute. Die Fabriken laufen bei guter Konjunktur unter Volldampf, entsprechend steigen die Messwerte. Wir schauen uns nachfolgend die CO2-Wachstumsrate und die US-Rezessionen im Zeitablauf an. Die US-Rezessionen sind auf dem Chart grau schattiert. https://www.wellenreiter-invest.de/sites/default/files/x20180309.co2rezessionen.png.pagespeed.ic.7Pl1LFcOfP.png Die rot ... vollständiger Text  Artikel lesen
05.03.18  -  Wellenreiter-Invest
 Zur Hölle mit den Zöllen
Neun Kilometer nördlich von hier (Oberursel) verläuft der Limes. Die Römer erhoben an dieser militärisch gesicherten Grenze Ein- und Ausfuhrzölle. Dinge des persönlichen Gebrauchs sowie das Reiseutensil (Pferd, Kutsche) waren zollfrei. Heute herrscht auf der Höhe des Saalburgpasses nahe dem Römerkastell freie Fahrt – jedenfalls außerhalb des Berufsverkehrs. Zölle dienten jahrhundertelang als Haupteinnahmequelle eines Staates. Sie waren ergiebiger als jede andere Steuer. Entsprechend wichtig waren sie unter fiskalpolitischen Gesichtspunkten. Der Wirtschaftswissenschaftler Friedrich List war der geistige Vater des Deutschen Zollvereins. List sorgte dafür, dass die etwa 1.800 Zollschranken im Rahmen der Gründung des Deutschen Zollvereins im Jahre 1834 aufgehoben wurden. Der sich dadurch ... vollständiger Text  Artikel lesen